Warum die Hochzeitsfotografie für mich nie langweilig wird

Vor einiger Zeit fragte mich mal eine werdende Braut „ Ist es auf Dauer nicht langweilig Hochzeiten zu fotografieren – Ist es nicht immer dasselbe? Und fühlst Du Dich an dem Tag nicht „alleine“?“

Da musste ich, ehrlich gesagt, etwas lachen.

Denn: Oooh nein, Hochzeiten sind absolut nicht alle gleich und erst recht wird es nicht langweilig! An einem Hochzeitstag fotografiere ich, während die Braut von ihrer Visagistin geschminkt wird, in Ruhe die Accessoires und all die hübschen Details der Vorbereitung; Den Brautstrauß, die Eheringe, Schmuck, das Hochzeitskleid, Manchettenknöpfe und die Einladungskarten zum Beispiel. Und nicht zu vergessen die Braut selbst.

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Hochzeitsfotos_Jule und Greg-32

Denise und Sven_Hochzeit-12

Die Spannung im Raum ist fast greifbar, während ich das Styling und die Emotionen aller Anwesenden einfange. In solchen Momenten dabei sein zu dürfen ist richtig schön. Und davon gibt es viele an einem so aufregenden Tag wie dem Hochzeitstag!

Außerdem ist jedes Pärchen ja anders. Den meisten meiner Kunden sind die ungestellten Aufnahmen ihres großen Tages am Wichtigsten. Und ich muss sagen, das mag ich auch total; Mich zum Beispiel während des Sektempfanges im Hintergrund zu halten und die freudigen Gäste unbemerkt beim Anstoßen, Lachen und Erzählen zu fotografieren.

Es mag dann vielleicht so wirken als wäre ich nur ein „einsamer Zuschauer“, während sich die anderen amüsieren, aber genau dann bin ich in meinem Element. Ich beobachte alles genau und schaue wann es schöne Momente gibt, die ich einfangen möchte. Dabei entstehen oft so schöne Portraits… und die Gäste sind wenige Wochen später überrascht, wenn sie die Online-Galerie durchstöbern und sich selbst entdecken, weil sie gar nicht bemerkt haben, dass ich sie so fotografiert habe. Das finde ich total cool!

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Das Licht, die Location, das Brautpaar, die Familien- und Freundesbande, die ganze Atmosphäre, die Hochzeitstorte und Dekoration im Feiersaal… jedes noch so kleine Detail einer Hochzeit ist anders als das der nächsten. Und genau das finde ich so spannend. Ich habe immer wieder neue Herausforderungen; In der Kirche kann es sehr dunkel sein, das Restaurant abends etwas eng werden, der Zeitplan kann sich nach hinten verschieben. Mit all dem muss ich umgehen und mich flexibel auf die Situation einstellen. Das wird, glaube ich nie, langweilig 🙂

Und einsam fühle ich mich beim Fotografieren nie. Egal ob ich an einem Sonntagnachmittag alleine durch den Park laufe und all die kleinen Dinge festhalte, die mir ins Auge springen oder ich 14 Stunden alleine eine Hochzeitsreportage mit 120 Gästen fotografiere. Ganz im Gegenteil. Wenn ich fotografiere, fühle ich mich ganz bei mir. Ohne Gedanken an vorgestern oder morgen, absolut im Hier und Jetzt.

Ich liebe meinen Beruf als Hochzeitsfotografin!


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